Und darum arbeiten wir Juden auch nicht, ſondern treiben meiſtens Handel. Zum Arbeiten ſind die Nichtjuden erſchaffen. Im Talmud heißt es weiter:

„Die Rabbi lehren: Es gibt keine niedrigere Berufstätigkeit als

die Landarbeit. Der Jude ſoll weder das Feld pflügen, noch ſoll

er Getreide pflanzen. Handel treiben iſt viel einträglicher als den

Boden bearbeiten“.“ Der Rabbiner lacht. „Das haſt du ſehr gut gelernt. Ich weiß aber noch einen Talmudſpruch, den du dir merken mußt.“ Dann ſchlägt er den Talmud auf. Sally muß vorleſen:

„Die Nichtjuden ſind erſchaffen, den Juden zu dienen. Sie müſſen

pflügen, ſäen, gäten, graben, mähen, binden, ſieben, mahlen. Die

Juden ſind erſchaffen, das alles vorbereitet zu finden.“ Der Rabbiner prüft weiter. „Sag mir noch einige andere Lebensgrundſätze oder Sprichwörter der Nichtjuden!“ Sally antwortet: „Die Nichtjuden ſagen: „Üb immer Treu und Redlichkeit!“ — Ehrlich währt am läng⸗ ſten!“ „Was wollen die Nichtjuden damit ſagen?“ „Sie wollen damit ſagen, daß man im Leben immer ehrlich ſein ſoll. Man ſoll nicht lügen und betrügen. So ſagen die Nichtjuden.“ „Und was tun wir Juden?“ „Wir dürfen den Nichtjuden belügen und betrügen. Im Talmud heißt es:

‚Es iſt dem Juden erlaubt, den Nichtjuden zu betrügen. Es ſind alle Lügen gut.“

Und ferner ſteht geſchrieben:

Es iſt dem Juden verboten, ſeinen Bruder zu betrügen. Jedoch

den Nichtjuden zu betrügen iſt erlaubt.“ Wenn wir den Nichtjuden Geld leihen, ſo müſſen wir Wucherzinſen dafür fordern. Denn im Talmud heißt es ausdrücklich:

„Es iſt verboten, dem Nichtjuden Geld zu leihen, ohne Wucher⸗

zinſen dafür zu nehmen. Der Nichtjude darf von der Anleihe

keinen Nutzen haben.“ Es iſt dem Juden auch erlaubt, den Nichtjuden zu berauben. Im Talmud ſteht ge⸗ ſchrieben: