nicht vnter Gottes volck gerechnet / So er doch eben ſo wol Abraham ſeinen Groguater / Sara ſeine Grosmutter hies / als Jacob / vnd wie ge⸗ ſagt / viel mehr denn Jacob / Widerumb Abra⸗ ham ſelbs vnd Sara / muſten jn fur jren Neffen Iſaac ſeines ſons vnd Rebeca ſon / dazu fur den erſten vnd Edelſten ſon halten / Jacob aber fur den geringiſten. Die ſage mir / was hat die leibliche geburt oder adel des Gebluͤts / von A⸗ braham her / geholffen?

Vnd ob man hie wolt furgeben Eſau we⸗ re boͤſe worden / darumb hette er die Ehre verlo⸗ ren etc. Darauff iſt erſtlich das geantwortet / Wir reden jtzt dauon / Ob die Geburt des Ge⸗ bluͤts von jr ſelbs fur Gott gelte / das man da durch muͤge Gottes volck ſein oder werden / Gilt ſie nicht / Warumb thuͤmen denn die Juͤ⸗ den ſolchs ſo hoch / fur andern menſchen KNin⸗ dern? Gilt ſie aber / Warumb helt Gott nicht druͤber / das ſie nicht feile ? Denn wo Gott die leibliche Geburt gnugſam dafur helt / das die ſein Volck ſein muͤſſen die von den heiligen Ve⸗ tern geborn werden / ſo ſol er ſie nicht laſſen boͤ⸗ ſe werden / damit er ſein Volck nicht verliere / Vnd er zum vngott werde. Leſſt er ſie aber boͤſẽ werden / So iſts gewis / das er die Geburt nicht dafur achtet / das ſie ſolt jm ein Volck machen oder bringen.

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