haben / Wo Gott ſelbs anders thet / denn ſie dencken / So můſt er auch vnrecht thun.

Nu ſihe doch hie / die Elenden / Blinden / vnſinnigen Leute an. Erſtlich / wil ich das laſſen anſtehen ( das ich droben von der Leib⸗ lichen geburt auch geſagt hab) wo die Be⸗ ſehneitung dazu gnug iſt / das ſie ein Gottes Volck mache / oder ſie heilige / vnd ausſondere fur Gott von allen andern Voͤlckern / So muͤſte draus folgen / das / Wer beſchnitten were / kuͤn⸗ de nicht boͤſe noch verdampt werden. Vnd Gott wuͤrdes auch nicht verhengen muͤſſen / wo er die Beſchneittung fur ſolche heiligkeit vnd krafft hielte / Gleich wie wir Chriſten ſagen. Wer da gleubet / der kan nicht boͤs noch ver⸗ dampt werden / ſo lange der Glaube da bleibt.

Denn Gott hellt den Glauben / ſo thewr / koͤſt⸗

lich vnd krefftig / das er gewis heilig mache / vnd laſſe den nicht verloren noch boͤſe werden /

der jn hat vnd behelt / Soͤlchs / ſage ich / laſſe ich itzt faren.

Zum andern ſihet man hie aber mal / wie die Juͤden mit dieſem gebet / Gott nur mehr vnd mehr erzuͤrnen / Denn ſie ſtehen alda vnd liegen Gott an mit einer leſterlichen / ſchendli⸗ cher / vnuerſchampter luͤgen. Vnd ſind ſo blind vnd thoͤricht / das ſie den Text Gene. xvij. nicht

ſehen / noch die gantze Schrifft / die gewaltig⸗ lich