ſterliche / ſondern eine grobe / toͤlpiſſche / nerri⸗ chte / luͤgen / da ſich die Juden jrer Beſchneit⸗ tung fur Gott rhuͤmen / als ſolt ſie Gott dar⸗ umb anſehenvnd jnen gnedig ſein / ſo ſie doch aus der Schrifft / billich ſolten wiſſen / Das nicht ſie allein beſchnitten nach Gottes befehl / Vnd derhalben / nicht ein ſonderlich gottes
Volck ſein koͤnnen. Sondern es mus etwas mehr / anders vnd groͤſſers dazu gehoren /
Sintemal die Iſmaeliten Edomiten / Midia⸗ niten vnd ander Abrahams ſamen / ſich dieſes Rhumes nichts weniger muͤgen / auch fur Gott ſelbs / troͤſten. Denn ſie ſind jnen in allen ſtuͤcken gleich / nemlich der Geburt vnd Be⸗
ſchneittung / wie geſagt iſt.
Ob aber die Juͤden furgeben wolten. Die Iſmaeliten vnd Edomiten / etc. hielten die Beſchneittung nicht ſo volkomenlich / als die Juͤden / Welche vber das das ſie dem KRneb⸗ in die Vorhaut abſchneiten / Weiter das heut⸗ lin an ſeinem ſchwentzlin zuruͤck auffreiſſen mit ſcharffen Finger negelin / Wie man lieſet in jren Buͤchern. Vnd thun dem Kindlin da⸗ mit vber die maſſen wehe / on vnd vber Gottes befehl / alſo / das dem Vater / ſo ſich der Be⸗ ſchneittung frewen ſolt / da ſtehet vnd hoͤret das Kindlin ſchreien / die augen vbergehen /
vnd durchs hertz gehet. Darauff iſt gut ant⸗ D iij worten /