Berg / das nichts mehr / hoͤren / ſehen / fuͤlen / kan jre eigen offenberliche Schrifft die ſie teg⸗ lich leſen mit blinden augen / darauff ſo dickes fell gewachſſen iſt / als kein eichen rinde iſt.

Sol nu Gott jr gebet vnd lob erhoͤren vnd annemen / muͤſſen ſie fur war / zuuor ſolchen leſterlichen / ſchendlichen / falſchen / verlogen Rhum vnd PHohmut / aus jren Schulen / mun⸗ de vnd hertzen thun. Sonſt thun ſie nichts anders / denn das ſie damit jr ding jmer fort er⸗ ger machen / vnd Gottes zorn je mehr wider ſich erwecken / Denn wer fur Gott beten wil / der mus nicht mit Hohmut vnd Luͤgen daher tretten / ſich allein loben vnd alle andere ver⸗ achten / Allein wollen gottes Volck heiſſen / Die andern alle verfluchen / wie ſie thun. Dauid ſpricht / Pſal. v. Du biſt nicht ein Gott / dem Gottlos weſen gefellt / Wer boͤſe iſt / bleibt nicht fur Dir / Die Rhumredtigen be⸗ ſtehen nicht fur deinen augen / Du biſt Feind allen Vbelthetern / Du bringeſt vmb die Tuͤge⸗ ner / Der HERRN hat grewel an Blutgyrigen vnd falſchen. Sondern ſo heiſſts (wie daſelbs folget) Ich wil in dein Haus gehen auff deine groſſe gute / vnd anbeten gegen deinem heili⸗ gen Tempel in deiner furcht.

E Dieſer