geweſt iſt. Aber da von weis kein Jůde / Vnd wenn mans gleich mit jm redet / ſo iſts / als wenn du mit einem klotz oder ſtein redeſt. Sie laſſen von jrem Rhum vnd Hohmut / das iſt / von jrem liegen nicht / Sie muͤſſen recht haben / Gott mus jr lu gener ſein vnd vnrecht haben / Darumb las ſie jmer hin faren vnd liegen / wie jre Veter von anfang gethan haben / Vns aber leret S. Paulus / Rom. ij. alſo / das die Be⸗ ſehneittung / nicht dazu nutz / noch gegeben iſt / das ſie allein / als ein ſolch Werck gethan / hei⸗ lig oder ſelig mache / oder die vnbeſchnitten Heiden verdamme / wie die Juden liegen vnd leſtern. Sondern ſo ſpricht er / Die Beſchneit⸗ tung iſt faſt nuͤtze geweſt / dazu / das Gottes Wort jr vertrawet iſt. Das iſts / da ligts / da ſteckts / das die Beſchneittung / ſey dazu gege⸗ ben vnd darumb geſtifftet / das Gottes Wort vnd ſeine Verheiſſunge / ſolten drinnen behal⸗ ten vnd verwaret ſein. Alſo / das nicht die Be⸗ ſchneittung / als ein Werck an jm ſelbs / ſolt nuͤtz oder gnug ſein / ſondern das die jenigen / ſo ſie hetten / ſolten mit ſolchem zeichen / Bund oder Sacrament / dahin verbunden ſein / Gott in ſeinen Worten zu gehorchen vnd gleuben. Vnd ſolchs alles auff die nachkomen zu erben.
Wo aber ſolch Cauſa finalis / oder vrſache der Beſchneittung nicht mehr da ſein wuͤrde / nz 25 So ſolt