Sabel der ſie weg furet vnd alles verſtoͤret / wie der Koͤnig zu Aſſyrien zuuor das gantz Iſrael weg fuͤret vnd zerſtoͤret / Und zu letzt durch die Roͤmer gar ausgerott vnd verwuͤſtet ſind / nu wol vber vierzehen hundert jar / das ſie greiffen mochten / Wie Gott nicht angeſehen hat noch anſehen wil / Land / Stad / Tempel / Prieſter⸗ thum noch Fuͤrſtenthum / das er ſie darumb wolt fur ſein eigen ſonderlich Volck halten / Noch iſt jr eiſern Nacke ( wie ſie E ſaias nennet) nicht gebeuget / noch jre ehrne ſtirn / ſchamrot worden / bleiben jmer fort / ſtock / ſtarr blind vnd verhertet / vnbeweglich / Hoffen noch jmer Gott ſolle ſie noch wider heim bringen vnd al⸗ les wider geben.

Nu hatte jnen Moſes offt vnd viel mals ver kuͤndigt / Erſtlich / das ſie nicht vmb jrer gere⸗ chtigkeit willen fur andern Heiden das Land einnemen / weil ſie ein halſtarrig / boͤſe / vnge⸗ horſam Volck weren / Zum andern / wo ſie ſeine Gebot nicht wuͤrden halten / muͤſten ſie gat bald vertrieben vnd vmbkomen. Vnd da er die Stad Jeruſalem erwelet / ſetzet er gar deudlich da bey / in allen Propheten / wo ſie Gottes ge⸗ bot nicht halten / ſo wolle er die Stad Jeruſa⸗ lem / ſeinen Sitz vnd Thron verſtoͤren / vnd zu nichte machen. Item / da Salomo den Tempel

gebawet / Gott geopffert vnd gebetet hatte / [printed signature: J ij]

ſprach er