das wiſſen wir (Gott lob) fur war / Vnd ſol alle Teufel vns die ſelbige nicht nemen / ſchweige denn die elenden Juͤden.
Erſtlich nemen wir fur vns den Spruch Gene. xlix. Es wird das Scepter von Juda nicht wegkomen / bis das der Silo kome / Vnd dem werde die Voͤlcker anhangen etc. Dieſen Spruch des heiligen Patriarchen Jacob / den er an ſeinem letzten ende geredt / haben die new⸗ en frembden Juͤden bis daher vielfaltiglich zu martert vnd gecreutzigt / wider jr eigen gewiß ſen / Denn ſie wiſſen wol / das jr deuten vnd dre⸗ hen lauter mutwil vnd buͤberey iſt. Vnd gema⸗ net mich jrer gloſen eben wie eines boͤſen hal⸗ ſtarrigen Weibes / das jrem Man widerbelvert vnd das letzte wort haben wil / ob ſie wol weis / das ſie vnrecht hat. Alſo meinen die verblenten Leute auch / Es ſey gnug / wenn ſie wider den Text vnd rechten verſtand bellen vnd plaudern koͤnnen / fragen nichts darnach / das ſie mut⸗ williglich liegen. Vnd acht wol / Sie moͤchten lieber leiden / das der Spruch nie geſchrieben were / denn das ſie jren ſinn ſolten laſſen / Er thut jnen das gebrante leid an / vnd koͤnnen nicht fur jm vber.
Denn die alten rechten Juͤden / haben den verſtand gehabt / den wi Chriſten haben / Nemlich / das im Stam Juda / ſol das Regi
ment oder Scepter bleiben / bis Meſſia 9 em