ledig geſtanden / Er ſey auch wo er wolle / Denn ſein Haus mus ewig blieben ſein vnd jmer fort bleiben. Da ſtehet Gottes wort / Es ſol ein ewiger / feſter / gewiſſer Bund ſein / daran nichts feilen / Sondern alles Aruch ſein / ſol / auffs aller feineſt zugericht / wie Gott alle ſein ding zuricht. Pſal. cx. Alle ſeine werck ſind fein vnd herrlich.
Nu las die Juͤden ſolchen Erben Dauids geben / Denn ſie muͤſſen jn geben / Da ſtehets / Dauids Haus iſt ewig / das niemand brechen noch hindern ſol / Sondern wie die Sonne morgens erfur bricht / der keine Wolcken weren noch hindern kan / wie daſelbs auch ſtehet. Geben ſie keinen Erben Dauids noch Haus / So hat ſie dieſer Spruch zu grund verdampt / das ſie gewislich / On Gott / On Dauid / On Meſſia / vnd on alles / verlorne vnd ewig ver⸗ dampte Leute ſind. Vnd zwar koͤnnen ſie das nicht leugnen / Das Dauids RKoͤnigreich oder Haus / ſey fur vnd fur beſtanden / bis auffs Babyloniſch gefengnis / ja auch durchs Babyloniſch gefengnis / vnd nach dem ſelbi⸗ gen / bis auff Herodes zeit. Beſtanden iſts (ſag ich) nicht durch eigen krafft noch ver⸗ dienſt / Sondern in krafft dieſes erwigen Bun⸗ des mit Dauids Haus auffgericht. Denn ſie hatten das mehrer teil / boͤſe Koͤnige vnd Regen ten / die Abgoͤtterey trieben / Propheten toͤdten /
N ij vnd