Auch iſt ein groſſe vngleicheit vnd viel an⸗ dere wort / 2. Reg. . gegen die wort / j. Paral. 24. vnd cap. 29. Dort / wil Gott Dauid ein ewig Haus bawen / Die ſol Salomo Gottes Na⸗ men ein Haus bawen. Dort ſtehet frey on zu ſatz / Es ſolle ewig beſtehen / vnd keine Sunde hindern / Die ſtehet / ſo fern Salomo from bleibe vnd ſeine Nachkomen / als er denn nicht bleib / vnd darumb auch nicht allein die zehen Stemme Iſrael verlor / Sondern auch ausge⸗ rottet ward im ſiebenden Gelied. lenes iſt Pro⸗ miſſio Gratiæ / das iſt / Promiſſio Legis. Dort danckt Dauid Gott / das ſein Haus ſol ewig bleiben / Die danckt er nicht / das Salomo Tempel ſol ewig bleiben. Summa / Es iſt zur andern zeit vnd von andern ſachen vnd Haus dort vnd hie geredt. Vnd ob Gott wol hie / auch Salomo ſeinen Son nennet / vnd wil ſein Vater ſein / So iſts doch mit dem zu ſatz geredt / So fern er from ſey / Soͤlcher zu ſatz iſt dort nicht. Vnd iſt nicht ſeltzam / das Gott ſeine Heiligen / auch die Engel / ſeine Kinder heiſſt. Aber jener Son 2. Reg. . iſt ein ander vnd ſon⸗ derlicher Son / ders on zu ſatz behalten / vnd keine Suͤnde hindern ſol.
Vnd alſo haben auch die Propheten vnd Pſalmen / den Spruch 2. Reg. . fur ſich geno⸗ men / der vom Samen Dauids nach ſeinem tod ſagt / vnd den Spruch j. Par. 24. vnd 29. der von
O Salomo