mans jnen bringen / vnd ſie verſchlingen vnd den Heiden nichts laſſen ſolle. Warumb Darumb / das ſie das edle Blut / die beſchnit⸗ ten Heiligen ſind / die Gotts gebot haben / vnd nicht halten / Sondern hallſtarrig / vnge horſam / Propheten moͤrder / hoffertig / Wuche rer / vnd aller vntugent vol ſind / wie die gan tze Schrifft / vnd noch jr heutiges weſen zeu⸗ gen. Denn ſolchen Heiligen / gehoͤrt billich der Heiden Gold vnd ſilber / die es mit ſolchem we ſen ehrlich vnd redlich verdienen / wie der Teu⸗ fel das Paradis vnd Dimelreich.
Weiter / wie gehets zu / das ſolche hoch⸗ verſtendige Meiſter / vnd weiſe / heilige Prophe⸗ ten / nicht auch das wort / begird ( Hembdath) ausbreiten auff alle ander begird der Heiden Denn die Heiden begeren nichtallein gold vnd ſilber / ſondern auch huͤbſche Frewlin / vnd die Frawen huͤbſche Juͤnglinge. Vnd wo vnter den Heiden nicht eitel Juͤden (ich wolt ſagen) Geitzwenſte / ſind / die jrem eigen Leibe nichts guts thun / So begeren ſie auch ſchoͤne Heuſer / Gerten / Vihe / Guͤter / Item / gute tage / Kleider / freſſen / ſauffen / tantzen / ſpielen / vnd allerley freude. Warumb deuten ſie nu nicht dieſen Spruch des Propheten / das ſolche begirde al⸗ ler Heiden auch ſollen gen Jeruſalem in kurtz komen auff das die Jůdeñ allein jren Bauch
R flüllen /