winckel in der Welt / noch platz im Meer ge⸗ weſt / dahin das Enangelium nicht erſchollen

vnd den Hembdath hin gebracht hat / wie Pſal.is. ſagt / Es iſt kein Sprache noch Rede / da man nicht jre ſtimme hoͤre / Ir Dohn gehet aus in alle Welt / vnd jr Rede an der Welt ende. Vnd der Teufel lies ſich auch warlich da heim finden / mit Morden durch die Tyrannen / mit Liegen durch die Ke tzern / vnd mit allen ſeinen Teufeliſchen tuͤcken vnd krefften / wie er noch thut / zu hindern vnd zu wehren dem Euange⸗

lio. Dis iſt der Rumor.

Ich wil dieſen Rumor anfahen an dem zarten fruͤchtlin Antiocho den Edlen. Denn von Haggea an bis auff Antiochen ſind bey dreyhundert iar. Das iſt die kleine zeit in der ſie friede hatten / Denn die Koͤnige in Perſen thetten jnen viel guts / So thet jnen Alexander auch nichts / vnd ſtunden mit ſeinen Nachko⸗ men wol / bis auff dieſen vnflat Antiochen / det fieng den vnftied vnd vngluͤck an vnd ſucht der Teufel durch jn / den Samen des Weibes auszurotten / Er ſpuͤlet Jeruſalem / Tempel / Land vnd Leute / Schendet den Tempel / vnd wuͤtet wie jn ſein Gott der Teufel treib. Vnd iſt alda faſt alles glůck l der Juden ausgeweſt / vnd nie wider komen in den vorigen ſtand / bis auff dieſen tag / vnd koͤmpt auch nimermehr

wider. Dis