rechte Nebel / ſeine zarte Menſcheit / in welcher Gott ſich gegenwertig erzeigt hat / vnd ſich hoͤ⸗ ren vnd ſehen laſſen. Ob das die blinden Juͤ⸗ den verſpotten / So iſt doch vnſer Glaube da⸗ mit geſterckt / bis ſie eine andere Herrligkeit die⸗ ſes Tempels geben / die groͤſſer ſey / denn dieſer Hembdath aller Heiden. Das werden ſie thun / wenn ſie nu den dritten Tempel bawen werden / das iſt / Wenn Gott ein Luͤgener / Der Teufel die Warheit / Vnd ſie wider Jeruſalem beſitzen werden / vnd nicht ehe.

Joſephus ſchreibt / Das Herodes habe den Tempel Haggai / als nicht Herrlich gnug gebawet / aus dem grund abgebrochen / vnd von newen gebawet / ſo Herrlich oder Herrlich⸗ er denn Salomons Tempels geweſt ſey. Ich wil der Hiſtorien gern gleuben / Aber noch fei⸗ lets an den ſtuͤcken / die droben erzelet ſind / von dem hohen alten Heiligthumb / Nemlich / Die Lade / gnade Stuel / Cherubim / etc. wenn er gleich / eitel Demant vnd Aubin geweſt were. Zu dem / Weil Dierodes keinen befehl hatte von Gott / ſolchs zu thun / Sondern als ein Gottloſer Feind Gottes vnd ſeines Volcks / aus eitel Rhum vnd Hohmut / zu ſeinen eigen ehren ſolchen Baw thet / So iſt alle ſein Baw vnd Erbeit fur Gott nicht ſo gut geweſt / als das ge ĩringſte ſteinlin / das Zerubabel aus Gottes be⸗ fehl / an den Tempel gelegt hat. Vnd on zweiuel nicht viel gnad verdienet / das er den befohlen

Tempel /