Wenn ein Koͤnig ſeinen einigen Son an feine ſtat einſetzt / vnd dem Lande geboͤte / ſie ſol ten jn fur jren Herrn halten (wiewol er auch von natur dazu ein Erbe were) vnd das Land ne me jn gerne an / Aber etliche wolten ſich da wi⸗ der rotten vnd furgeben / Siewuͤſtens nicht. Der Koͤnig aber gebe von ſich Siegel / Brieue vnd al lerley zeugnis / Es were ſein wille alſd. Sie aber ſprechen / Sie woltens nicht wiſſen noch ach
ten. So muͤſte der Koͤnig die ſelbigen bey dem
Ropffe nemen / in die Thuͤrm werffen / Vnd
Meiſter Hanſen ſolche Schuler befelhen / der ſie leret alſo reden / Wir wollens gerne wiſſen. Wo nicht / das ſie ewiglich im Thurm bleiben / vnd die andern mit jrer Rotterey zu frieden la⸗ ſſen muͤſten / die es gerne wiſſen wollen.
Alſo hat Gott auch gethan / Er hat ſeinen Son JheſumChriſtum eingeſetzt zu Jeruſalem an feine ſtat / vnd befolhen / das man jm ſolt hul den / Pfal. ij. Huldet dem Sone / das er nicht erzuͤrne / vnd jr verloren werdet. Da woltens et⸗ liche der Juͤden nicht wiſſen. Gott gab zeugnis durch mancherley zungen der Apoſtel / vnd al⸗ lerley wunderzeichen / vnd fuͤret der Propheten Spruͤche zu zeugen / Aber ſie theten wie ſie noch thun / ſtunden ſteiff / Sie woltens ſchlecht nicht wiſſen. Da kam Meiſter Hans / die Roͤmer /
vnd verſtoͤreten Jeruſalem / namen die Buben bey den