ding fur aller Welt ſo herrlich offenbaret hat / das ſie noch heutiges tages ſehen muͤſſen / vns Chriſten ſolchs predigen vnd halten / welches wir nicht ertichtet / ſondern von 1400. jaren her / aus Jeruſalem gehoͤret haben / Vnd nie keine feinde noch Heiden (die Juden ſonderlich nicht) haben dempffen koͤnnen / wie hart ſie ſich da wider geſetzt / Das es vmmuͤglich iſt / ſolch ding zu beſtehen / wo es nicht aus Gott were.

Solchs muͤſſen die Juͤden mit jrem too. je⸗ rigem elende ſelbs zeugen / das es in aller Welt gepredigt ſey fur jren ohren / vnd durch viel Ketzerey angefochten vnd beweret / das man Gott nicht kan ſchuld geben / als habe erſolchs heimlich oder im finſtern gethan / oder ſey den Juden / oder jrgend einem Volck / nie fur komen. Denn ſie es alle ſampt dieſe 5 oo. jar / weidlich vnd getroſt verfolget haben. Noch ſtellen ſich die leſterlichen Juͤden ſo ſchmehlich vnd hoͤ⸗ niſch dagegen / als hette es newlich ein trun⸗ ckenbold ertichtet / dem ſie nicht ſchuͤldig weren zu gleuben / ſondern moͤchtens frey vnd ſicher leſtern vnd verfluchen / Vnd wir Chriſten muͤ⸗ ſten jnen raum vnd ſtat / Haus vnd Doff da⸗ zu geben / ſie ſchirmen vnd ſchuͤtzen / das ſie ge⸗ troſt vnd frey ſolch Wort Gottes leſterten vnd fluchten / Dazu jnen vnſer geld vnd gut laſſen zu lohn auswuchern.

Nein