Weil nu das gewis iſt (durch ſolche lange / gewaltige predigt in aller Welt) das / Wer den Son vnehret / der vnehret den Vater. Vnd wer den Son nicht hat / kan den Vater nicht haben. Vnd die Juͤden gleich wol jmer fur vnd fur / Gott den Vater vnſer aller Schep⸗ ffer / leſtern vnd fluchen / eben in dem / das ſie ſeinen Son Iheſum von Nazareth / Marien Son (welchen er hat nu oo. iar / in aller Welt verkleret / fur ſeinen Son / mit Predigen vnd Wunderzeichen / wider aller Teufel vnd Men⸗ ſehen macht vnd kunſt / vnd noch jmer bis ans ende der Welt verkleret) leſtern vnd fluchen / Nennen jn Debel Vorik / das iſt / nicht allein einen luͤgener vnd falſchen / ſondern die luͤgen vnd falſcheit ſelbs / erger denn den Teufel ſelbs. So iſt vns Chriſten ſolchs fur vnſern ohren vnd frey fur vnſer naſen / in oͤffentlichen Syna⸗ gogen / Buͤchern vnd geberden / teglich geuͤbt in vnſerm eigen Lande / Heuſern vnd Regiment / keines weges zu leiden / oder muͤſſen Gott den Vater / mit ſeinem lieben Son / der vns ſo theur mit ſeinem heiligen Blut erkaufft / mit / vnd vmb der Juͤden willen / verlieren vnd ewiglich
verloren ſein / Da ſey Gott fur.
Dem nach / ſol vnd mus es vns Chriſten kein ſchertz / ſondern groſſer ernſt ſein / hie wider
rat zu ſuchen / vnd vnſer ſeelen von den Juden / das