Kronen auff ſein Goͤttlich Heubt ſetzen / wie wir ſehen / das dieſe 1500. iar geſchehen iſt / So gar hoch hellt Gott von dem Edlen blut / vnd beſchnittenen Heiligen / darumb das ſie ſeinen Son / Debelvorik nennen koͤnnen.
Weiter / nach dem wir vnſinnigen verzag;⸗ ten Chriſten vnd verfluchten Goijm / vnſern Meda ſo hoch von noͤten achten / das er vns
durch ſich ſelbs muͤſſe on vnſer heiligkeit / von dem tod erloͤſen / So fallen wir elenden Leute forder in ſolche groſſe ſe chreckliche blindheit / das wir gleuben / Er muͤſſe kein Schwert noch weltliche macht hie zu brauchen Denn wir koͤnnen nicht begreiffen / wie Gottes zorn / die Suͤnde Tod vnd Helle / mit dem Schwert muͤgen veriagt werden / Sintemal wir ſehen / das von der Wellt an bis daher / der Tod nichts nach dem Schwert gefragt / Alle Reiſer / Roͤni⸗ ge / vnd wer das Schwert gefuͤrt / eben ſo wol gefreſſen hat / als das elendeſt Kind in der wi⸗ gen.
Hie zu thun vns groſſen ſchaden / die gro⸗ ſſen verfuͤrer / Iſaias / Jeremias / vnd alle Pro⸗ pheten / die bezaubern vns tolle Goijm / mit jrer falſchen lere / da ſie ſagen / Es ſolle das Reich Meſſia / kein Schwert fuͤren. O das vns hie zu
huͤlffe kemen / die en Nabinen vnd Nitter⸗ lichen