ſoll ruhig verrecken! Die Hauptſache iſt, daß wir leben und daß es uns recht gut geht!“ — Nun wußte ich genug. Wir Arbeiter ſollten alſo zu Vaterlandsverrätern gemacht werden. Wir ſollten mit den Juden zuſammenarbeiten, damit Deutſchland untergehe. Zum Vaterlandsverräter aber wollte ich nicht werden. Nein! Nie und nimmermehr! Ich drehte dem Juden, der immer weiterſchrie, den Rücken und verließ, ohne ein Wort zu ſagen, die Verſammlung. Drei andere Kameraden folgten mir nach. Ich konnte während der darauffolgenden Nacht kein Auge ſchließen. Bis zum frühen Morgen lag ich wach. Aber dann wußte ich, was ich zu tun hatte. Ich trat aus der Kommuniſtiſchen Partei aus. Später fand ich dann den Weg zu Adolf Hitler. Und ich ſage es euch: Ich werde bei Hitler bleiben, ſolange ich lebe. Ich kenne heute den Juden. Ich werde immer an das Lied denken, das wir in der Werkſchar ſingen:

Will ſich ein Volk zur Macht entfalten,

So muß es feſt zuſammenhalten.

Denn Streik und Aufruhr, Kampf der Klaſſen Ein Volk zugrunde gehen laſſen.

Das hat die Welt ſchon oft erfahren Seit vielen, vielen hundert Jahren. Erſt dann wird ew'ger Friede ſein, Wenn wir vom Juden uns befrei'n.“