Zeitschrift „Al-Urwa Al-Wuthqa" (,Der feste Handgriff") herausgegeben und durch sie eine nicht zu unterschätzende politische Erziehungsarbeit geleistet hatte, war fast fünf Jahre lang in der syrischen Stadt Beirut als Lehrer tätig.
Ohne also in bewussten Gegensatz zum Osmanischen Reich zu treten, hatte die nationale Selbstbewusstseinsentwicklung der Araber und Ägypter in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts schon beträchtliche Fortschritte gemacht. Der Gebrauch der arabischen Sprache hatte allenthalben zugenommen, ihre Korruption durch den Einfluss der türkischen Sprache wurde bekämpft, die Entstehung einer modernen, den Bedürfnissen der Presse und des praktischen Lebens angepassten Ausdrucksweise war im Gange. Es gab in Ägypten und in sehr viel schwächerem Masse auch in Syrien ein Unterrichtswesen und - daran anschliessend — die Anfänge einer neu-arabischen Literatur. Die Beschäftigung mit den Grundfragen des Islam, die durch die Auseinandersetzung mit der europäischen Kultur notwendig geworden war, stärkte das arabische Selbstbewusstsein durch die Erinnerung an die grosse Vergangenheit und ihre unvergänglichen Leistungen.
Der bezeichnendste Ausdruck für die Empfindungen und Gedanken der damaligen arabischen Welt war das Werk „Umm Al-Qura" („Mutter der Dörfer" - ein Beiname Mekkas, der später auch als Name der mekkanischen Zeitung des Wahhabitenkönigs Ibn Saud benutzt wurde), des arabischen Schriftstellers und Politikers Abdur Rahman Al-Kawakebi. Der Verfasser dieses eigenartigen und zur Zeit seines Erscheinens sensationell wirkenden Buches entstammte einer bekannten Familie