noch weiterhin, die Zusammenarbeit mit den Jungtürken fortzuführen und liess sich zum Senator ernennen.
Der Zusammenbruch der arabisch-türkischen Verständigung musste Folgen haben, die nicht wieder gut zu machen waren. Die Araber hatten durch ihr Verhalten erneut bewiesen, dass sie nicht um jeden Preis die staatliche Gemeinschaft des Osmanischen Reiches verlassen wollten, aber die praktischen Erfahrungen zwangen sie immer weiter in der Richtung auf einen völligen Bruch. Der Kongress in Paris wurde durch das Nachspiel, das die mangelnde Verständigungsbereitschaft der Jungtürken bewies, zu einem Wendepunkt.
Zu Beginn des Jahres 1914 warf der sensationelle Prozess gegen Aziz Ali Al-Masri ein neues Licht auf die jungtürkischen Pläne gegenüber den Arabern. Am 9. Februar wurde der damals fünfunddreissigjährige Major, Mitglied des osmanischen Generalstabes, plötzlich vor dem Tokatlian-Hotel, dem bekanntesten Hotel Konstantinopels, verhaftet. Im März verhandelte das Militärgericht gegen ihn hinter verschlossenen Türen.
Nicht nur die Mitglieder der verschiedenen arabischen Geheimbünde wussten, wer Aziz Ali war. Seit dem Jahre 1911 kämpften die türkischen Truppen in Libyen gegen die Italiener. Nach dem italienisch-türkischen Friedensschluss hatte Enver Pascha seine rechte Hand, Aziz Ali, mit dem Auftrag in Libyen zurückgelassen, eine arabische Landesregierung zu bilden und den Widerstand fortzusetzen, nicht mehr im Namen der türkischen Regierung, sondern auf sich selbst und die Bevölkerung des Landes gestellt. Diesen Auftrag hatte Aziz Ali mit bewundernswertem Elan erfüllt. Die arabische Welt hatte seine Anstrengungen mit besonderer Aufmerksamkeit