ehemalige französische Generalkonsul in Beirut, der bei Kriegsausbruch sein Amt in solcher Eile verliess, dass all seine Akten in türkische Hände fielen. Und darunter befanden sich auch die Geheimberichte über die arabische Bewegung, die den Jungtürken den Vorwand boten, die Todesurteile von Al-Alya zu fällen.
Die diplomatische Geschichte des Abkommens Sykes-Picot und der Balfourdeklaration über die jüdische Heimstätte sind so allgemein bekannt geworden, dass es sich erübrigt, die Einzelheiten zu wiederholen. Die Auseinandersetzungen, die vom Ende des vorigen bis zum Beginn des jetzigen Weltkrieges über dieses Thema stattfanden und zum Teil mit der Waffe in der Hand geführt wurden, konnten nur den einen Tatbestand immer wieder erhärten: In einer Situation militärischer Bedrängnis verfügte England über Gebiete, die ihm weder gehörten, noch in ihrem Gesamtumfange von ihm besetzt waren, gleichzeitig nach drei Seiten. Es versprach diese Gebiete in einer Form, die unter denkenden Menschen als verbindlich betrachtet werden muss, ihren Einwohnern, den Arabern. Ohne die Araber zu fragen, gestand es den zionistischen Organisationen die Errichtung einer Heimstätte zu, deren Umfang und staatlicher Charakter so unbestimmt gehalten war, dass die Juden aus diesem Begriff herauslesen können, was sie wollen. Und schliesslich teilte man das ganze in Frage stehende Gebiet, Nordarabien und die Halbinsel, in Interessensphären zwischen England und Frankreich auf, die von dem „unabhängigen" Arabien nur diejenigen Teile übrig liessen, die für sich allein nicht lebensfähig waren. Es genügt, hinzuzusetzen, dass den Ägyptern ebenso