Amin Al-Husseini:
Grossmufti von Palästina

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Die berühmte Korrespondenz Mc Mahon wird gewechselt. Geschickt wird der Anschein gewahrt, als ob die Engländer mit ihm als mit dem Oberhaupt eines souveränen Staates verhandeln. Es ist keine Vereinbarung zwischen dem grossmächtigen England und einem armseligen Revolutionär, sondern zwischen Staatsmännern. Die Engländer bewilligen, was der Scherif verlangt, die Freiheit der arabischen Länder. Sie brauchten den Scherifen und die Araber.

Nachdem die Verhandlungen mit dem Scherifen abgeschlossen sind, kommen sie auch endlich mit den Vertretern der arabischen Organisationen weiter. „Alle eure Sorgen haben wir bereits mit dem Scherifen geregelt", können sie jetzt erklären. Die Unterhändler, die vergeblich nach Garantien für die englischen Versprechungen gefragt hatten, beruhigen sich allmählich. Der Scherif, der regierende Fürst des Hedschas, ist der Partner der Engländer. Sie können ihn nicht einfach beiseiteschieben. Eine eigene arabische Armee wird im Hedschas aufgestellt werden und den Kampf unterstützen. Wir sind keine Überläufer, sondern Soldaten eines arabischen Staates. So dachten die Unterhändler und verfielen der gleichen Illusion wie Scherif Hussein selbst.

Der arabische Aufstand ist in die Geschichte als eine der grossen, tragischen Illusionen eingegangen. Während die Engländer den Arabern die Freiheit versprachen, sicherten sie den Zionisten eine jüdische Heimstätte in Palästina zu, schlossen sie mit Frankreich und dem zaristischen Russland Abkommen, durch die der Nahe Osten unter diese geteilt wurde. Das Abkommen Sykes-Picot, das die Aufteilung der arabischen Länder vorsah, trägt nicht umsonst den Namen Picot. Dieser Mann war der

English
translation

The famous McMahon correspondence is exchanged. Skillfully, the appearance is maintained that the English are negotiating with him as with the head of a sovereign state. It is not an agreement between mighty England and a wretched revolutionary, but between statesmen. The English grant what the Sharif demands: the freedom of the Arab countries. They needed the Sharif and the Arabs.

After the negotiations with the Sharif have been concluded, they finally make progress with the representatives of the Arab organizations as well. “We have already settled all your concerns with the Sharif,” they can now declare. The negotiators, who had vainly asked for guarantees of the English promises, gradually calm down. The Sharif, the ruling prince of the Hejaz, is the Englishmen’s partner. They cannot simply push him aside. A separate Arab army will be established in the Hejaz and will support the struggle. We are not deserters, but soldiers of an Arab state. This is what the negotiators thought, and they fell into the same illusion as Sharif Hussein himself.

The Arab Revolt entered history as one of the great, tragic illusions. While the English promised the Arabs freedom, they assured the Zionists of a Jewish national home in Palestine and concluded agreements with France and tsarist Russia through which the Near East was divided among them. The Sykes-Picot Agreement, which provided for the division of the Arab countries, bears the name Picot for good reason. This man was the