Ali von Ägypten aus die Mitglieder des „Ahd" benachrichtigt, dass sie auf keinen Fall feindliche Handlungen gegen die Türkei begehen sollten, da eine türkische Niederlage die arabischen Provinzen in die Gefahr der Eroberung durch fremde Mächte bringen würde. Die Leiter des Jungen Arabien hatten in ganz ähnlicher Weise Stellung genommen. Auf jeden Fall sahen sich die im Ausland befindlichen Führer nach der Möglichkeit um, von den Gegnern der Türkei Garantien für die arabischen Gebiete zu erlangen, vorausgesetzt dass die türkische Herrschaft über sie ein Ende finde.
Dann kommt der Tag von Al-Alya, der tiefe Lücken in die Reihen der arabischen Patrioten reisst. Der Terror setzt sich fort. Immer neue Opfer fallen — während eines Krieges, in dem die arabischen Söhne auf den Schlachtfeldern für eine Sache kämpfen, die sie nicht mehr als die ihrige ansehen können. Schukri Pascha Al-Ayyubi, ein alter ehrwürdiger Mann, wird im Gefängnis fast zu Tode gepeitscht, Abdul Hamid Qaltagdschi, ein Brigadier, Zaki Bey Al-Azmah, ein anderer hoher Offizier, Fares Khuri, ein christlich-arabischer Offizier, wandern in strengste Einzelhaft, Schukri Al-Quwwatly, ein Mitglied des Jungen Arabien, macht im Gefängnis einen Selbstmordversuch.
Am tiefsten trifft Amin Al-Husseini der Opfertod Ali Ridas, seines persönlichen Führers. In diesen Stunden erwächst in ihm endgültig die Erkenntnis, dass die Araber ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen müssen, und er schwört sich, all seine Kraft für dieses Ziel einzusetzen.
Inzwischen ist der rührigen englischen Propaganda gelungen, sich mit dem Scherifen Hussein zu verständigen.