haben. Vnd alle jrs hertzen engſtlich ſeufftzen vnd ſehnen vnd hoffen / gehet dahin / das ſie ein mal moͤchten mit vns Heiden vmbgehen wie ſie zur zeit Eſther in Perſta mit den Heiden vmbgiengen. O wie lieb haben ſie das Buch Eſther / das ſo fein ſtimmet auff jre blutduͤrſti⸗ ge / rachgyrige / moͤrdiſche / begir vnd hoff; nung / Kein blutduͤrſtigers vnd rachgyrigers Volck hat die Sonnen je beſchienen / als die ſich duͤncken laſſen / Sie ſeien darumb Gottes Volck / das ſie ſollen vnd muͤſſen / die Heiden / morden vnd wuͤrgen. Vnd iſt auch das fur⸗ nemeſte ſtuͤck / das ſie an jrem Meſſia gewarten Er ſolle die gantze Welt durch jr Schwert er⸗ morden vnd vmbbringen. Wie ſie denn im an⸗ fang an vns Chriſten in aller welt wol bewei⸗ ſeten / vnd noch gern thetten / wo ſie kuͤndten / habens auch offt verſucht / vnd druͤber auff die ſchnautzen weidlich geſchlagen ſind.
Aber (dauon villeicht hernach) Das wir wider komen auff jren falſchen ogen Rhum von der Beſchneittung / Sie wiſſen wol die ſchendlichen Luͤgener / das ſie nicht allein Gottes volck ſind / wenn ſie gleich die Be⸗ ſchneittung fur allen Voͤlckern alleine hetten. Auch das die Vorhaut nicht hindert / Gottes Volck zu ſein / Noch tretten ſie mut williglich daher fur Gott / Liegen vnd men ſich allein
E ij Gottes