ten das hertze leid an / wo ſie einen Chriſten ver⸗ fuͤren / das ſie jn zur Beſchneittung dringen / Komen darnach her fur Gott / vnd rhuͤmen in

jrem gebet (als wer es koͤſtlich wolgethan) das ſie vns durch die Beſchneittung / zu Gottes Volck bracht haben / ſchenden / verachten / ver⸗ fluchen die Vorhaut an vns / als einen heſsli⸗

chen grewel / der vns nicht laſſe Gottes Volck

ſein. Ir Beſchneittung aber ſolls alles vnd

allein thun.

Was ſol nu Gott thun / zu ſolchem jrem gebet vnd loben / das ſie mit ſolchen groben / leſterlichen Luͤgen / wider alle Schrifft( wie ge⸗ hoͤrt) furbringen? Ja er wird ſie erhoͤren vnd wider jns Land bringen. Ich meine alſo / wenn ſie im Himel ſeſſen / ſo ſolt ſie allein ſol⸗ cher Ahum / gebet / lob vnd luͤgen von der Be⸗ ſchneittung in abgrund der Hellen / des augen blicks / ſtuͤrtzen. Aber dauon hab ich wider die Sabbather auch geſchrieben / Darumb huͤt dich lieber Chriſt / fur ſolchen verdampten Ceu⸗ ten / die Gott / in ſo tieffen greweln vnd luͤgen hat verſincken laſſen / das es alles eitel luͤgen / leſtern vnd bosheit mit jnen ſein mus / was ſie thun vnd reden / Es ſcheine wie gut es wolle.

Sprichſtu aber / Wo zu iſt denn die Be⸗ ſchneittung nuͤtz? oder warumb hat ſie Gott ſo E iiijj hart