Da nu etliche geſehen / das ſolche aus
flucht vnd nichtige gloſen faul ſind / bekennen ſie / Meſſia ſey komen vmb die zeit / da Jeruſa⸗ lem zurſtoͤret iſt / Aber er ſey heimlich in der welt vnd ſitze zu Rom vnter den Bettlern / vnd thu buſſe fur die Juden / bis die zeit kome / das er ſol erfur brechen. Dis ſind nicht Juͤden noch Menſchen wort / Sondern des hohmuͤtigen / ſpoͤttiſchen Teufels wort / der durch die Juͤden vns Chriſten mit vnſerm Chriſto auffs bitterſt vnd gifftigſt ſpottet / als ſolt er ſagen. Die Chriſten rhuͤmen viel von jrem Chriſto / Aber ſie muͤſſen vnter den Roͤmern / ſich leiden / mar⸗ tern laſſen / vnd in der welt Bettler ſein / nicht allein zur zeit der Keiſer / ſondern auch des Bapſts. Die vermuͤgen doch nichts in meinem Reich in der welt / Ich wil wol jr Herr bleiben. Ja ſpotte du leidiger Teufel / vnd lache dirs nur gnug / Du ſolt dafur gnug zittern.
Alſo gehets dieſem Spruch Jacob / wie dem Spruch Chriſti / ʒu vnſer zeit gangen iſt / Das iſt mein Leib / der fur euch gegeben wird. Da marterten die Schwermer auch ein iglich wort beſonders vnd vielfeltig / ſetzten auch das hin derſt zu forderſt / ehe ſie den Text wolten an nemen in rechtem verſtand / wie wir geſehen haben. Es ſcheinet aber hie wol / wie die Chi ſten / als Lyra / Raymundus / Burgen 0 uch
gleie