Inda / von Bruder auff Bruder / von Vettern auff Vettern komen / doch jmer im Hauſe Da⸗ uid blieben. Als / Ahaſia lies keinen Son. Ahas lies keinen / Vnd muſten Bruͤderkinder Erben vnd Son heiſſen / nach der heiligen Schrifft weiſe.

Das man nu wolt leugnen ſolche helle / gewaltige Spruͤche der Schriff vom ewigen Hauſe Dauid / welche die Hiſtorien im werck beweiſen / wie jmer fur vnd fur RKoͤnige oder Fuͤrſten geweſen ſind / bis auff Meſſia. Das muſte ia niemand anders thun / denn der Teu⸗ fel ſelbs / vnd wer ſein Gliedmas iſt. Denn ich ſetze gleich / das der Teufel oder wer es were / keinen Meſſia wolten ſein laſſen / So muͤſſen ſie doch Dauid ein ewiges Haus vnd ewigen Stuel laſſen. Denn / Er kan die helle wort Gottes nicht leugnen / da Gott ſchweret / Es ſolle ſein Wort nicht geendert werden / Vnd / Er wolle Dauid nicht liegen / auch vmb keiner Sunde willen / wie der obgenante Pſalm mech tiglich vnd klerlich ſinget.

Nu iſt ein ſolch ewig Haus Dauids gar nirgend zu finden / Wo man nicht das Scepter vor dem Meſſia / Vnd den Meſſia nach dem Scepter / an einander ſetzt / vnd zu ſamen fuͤget / Nemlich / das Meſſia komen ſey / da der Scepter

O ij weg.