weg kam / Vnd alſo Dauids Haus bey ſeiner ewigkeit erhalten / Vnd Gott in ſeinem Wort / Sund vnd Eide / warhafftig vnd trew erfun⸗ den werde. Denn greifflich iſts / das zur zeit Herodes der Scepter Juda gantz nider fiel / viel mehr aber da die Romer Jeruſalem vnd das Scepter Juda zerſtoͤreten. Sol nu Dauids Haus ewig / vnd Gott warhafftig ſein / So mus der rechte Koͤnig Juda / der Meſſia / zur ſel⸗ bigen zeit komen ſein / Die wider hilfft kein bel⸗ uern / deuten / gloſiern / Der Text iſt zu mechtig vnd zu hell. Ob das die Juͤden nicht wollen bekennen / da fragen wir nichts nach / Wir ha⸗ ben daran gnug.
„ Erſtlich / Das vnſer Chriſtlicher Glaub hie mit auff das aller ſterckeſt beweiſt iſt / Vnd mir ſolche Spruͤche / ſeer groſſe freude vnd troſt geben / weil wir auch im alten Teſtament / ſol⸗ che ſtarcke Zeugnis haben. Zum andern / ſind wir gewis / das hie wider / auch der Teufel
vnd die Juͤden ſelbs in jrem Hertzen nichts zu
ſagen haben / vnd mit jrem eigen gewiſſen vber⸗
wunden ſind / Welchs man daran wol vnd ge⸗
wis mercken kan / das ſie den Spruch Jacob
vom Scepter (wie alle andere Schrifft) ſo manchfeltig martern / als die ſich fuͤlen vber⸗
zʒeuget vnd vberwunden / doch nicht wollen be
kennen. Gleich wie der Teufel wol 9
otteg