wie der Scepter Juda / das hatte Gott nicht ver heiſſen / Aber Juda hatte ers verheiſſen / der mu⸗ ſts auch wider kriegen / in krafft ſolcher verhei⸗ ſſung / das Gott Dauids Haus vnd Stuel wolle ewiglich bawen / vnd nicht verleſſchen la ſſen / Denn wie Jeremia hie ſagt / Gott wils nicht leiden / das man jm ſolle nach ſagen / Er habe Juda vnd Iſrael gar verworffen / das ſie nicht mehr ſoltenſein Volck ſein / vnd Dauids Stuel ein ende haben / als hette er ſeiner verhei⸗ ſſung vergeſſen / da er Dauid ein ewiges Haus zugeſagt vnd geſchworen hat / ob ſiewol jtzt ein

leine zeit gen Babel muſten / Noch ſol es (ſpricht er) ein ewig Maus vnd Reich bleiben.

Solchs ſage ich zu ehren vnd ſtercke vn⸗ ſers Glaubens / Vnd zur ſchande dem verſtock⸗ ten vnglauben der verblendten / halsſtarrigen — —.— Welchen Gott jmer vnd ewig mus ein

uͤgener ſein / als hette er Dauids Haus laſſen verleſſchen / vnd ſeines Bunds vnd Eids / Da⸗ uid geſchworen / vergeſſen / Denn wo ſie Gott warhafftig halten wolten / muſten ſie beken⸗ nen / das Meſſia komen were fur 5 o o. jaren / auff das Dauids Haus vnd Stuel ſo lange nicht hette muͤſſen wuͤſten ſein / wie ſie es achten / Sintemal Jeruſalem ſo lange iſt on Stuel vnd Haus Dauids in der aſſche gelegen. Denn hat Gott ſein Wort von Dauid an / bis auff P iij das ge⸗