d as ſie es alle vom rechten Ewig verſtanden ha ben / da ſie rhuͤmet / das Gott Juda nicht habe wollen verderben vmb der Suͤnde willen / ſo vnter Roboam geſchahen / Auff das Dauid ein Liecht bliebe / wie jm Gott geredt hatte von ſeinem Hauſe.

Man kan auch hie die Maccabeer mitein⸗ werffen / welche / nach dem Antiochus der Rd del / das Land vnd Volck grewlich verwuͤſtet hatte / das die Fuͤrſten vom Hauſe Dauid ab⸗ kamen / Vnd die Maccabeer / ſo nicht vom Hauſe Dauid / ſondern vom Prieſter Stam waren / in das Regiment ſaſſen / vnd damit der Scepter Juda gefallen / vnd nicht ein Son Da uid ewiglich / auff dem Stuel Dauid geſeſſen were / Derhalben / das ewige Haus Dauid dennoch / nicht recht ewig ſein koͤnne. Ant⸗ wort / Mit dieſem Stuͤcke muͤgen vns die Ju den nichts anfechten / Vnd wir duͤrffen jnen nichts drauff antworten / Denn es ſtehet nichts dauon in der Schrifft / Weil Maleachi der letzt Prophet / Vnd Nehemia der letzt Pi⸗ ſtoricus iſt / der bis auff Alexandron gelebt hat / wie ſein Buch zu verſtehen gibt. Daruͤmb muͤſſen wirs zu beiden teilen / dieſes Stuͤcks hal ben / laſſen beruhen auff dem Spruch Jeremie / das auff Dauids Stuel fur vnd fur ein Son geſeſſen oder regirt habe. Denn — der

Schrifft /