Schrifft / wers nicht laſſen wil / mags fur einen Wahn halten / ob die Maccabeer ſelbſt regirt oder den Regenten gedienet haben. Doch zu den Piſtorien wollen wir hernach anzeigen / Was man dauon halten mag.

Aber dis duͤnckt mich aus der Schrifft nicht ein verechtlich ſtuͤcklin ſein / Da zur zeit der Koͤnigin Attalia / ſechs gantzer jar / kein Son Dauid auff ſeinem Stuel ſas / Sondern ſie ſelbs Attalia die Tyrannin / Denn ſie hatte / allen menlichen Samen im Hauſe Dauid er⸗ wuͤrget / bis auff den einigen Joas / der ein Kind eins vierteil oder halben jars alt war / vnd vnter jren henden heimlich entruͤckt / im Tempel verborgen / erzogen ward / von der loͤblichen Frawen Joſabea / des hohen Prieſters Jojada Ehefrawen / die eine Tochter des Koͤnigs Jo⸗ ram / vnd Schweſter des Koͤniges Ahaſia war / welchen on erſchlug. Fur war hie war der ewige Bund Gottes / mit Dauid ge⸗ macht / in groſſer far / vnd ſtund auff einem ein⸗ tzelen jungen verborgen Rinde / ſchweige / das er ſolt ſitzen auff dem Stuel Dauid. Vnd ſein Haus walrlich zu dieſer zeit / ſihet / wie eine fin⸗ ſter Catern / da das Liecht in verloſſchen iſt / Weil die frembde Roͤnigin aus den Heiden zu idon / da ſitzt vnd regirt auff Dauids Stuel / Aber ſie verbrennet auch den hindern weidlich.

Q j Noch