Noch mus das alles nicht heiſſen den Scepter abgethan / noch den ewigen Bund Gottes gebrochen. Denn ob hie das Liecht Dauid nicht helle leucht / ſo gluͤmmet es doch in dem Kinde Joas / der zukuͤnfftig wider helle leuchten vnd regiren ſol / vnd bereit an ein Son Dauids geborn iſt / Das dieſe ſechs iar / nichts denn eine tentatio / verſuchung / iſt / da ſich Gott offt ſtellet / als wolt er ſeins Worts vergeſſen vnd alles laſſen feilen / wie er thet mit Abra⸗ ham / da er hies den lieben Son Iſaac zu aſſch⸗ en verbrennen / In dem er doch den ewigen Samen verheiſſen hatte / Vnd die Kinder Iſ⸗ rael aus Egypten fuͤret. Ja wol / Er fuͤret ſiẽ in den Tod / da ſie forn das Meer / zu beiden ſeiten hohe Felſen / hinder ſich die Feinde hatten / die jnen den weg vnd die flucht verrant hatten. Noch giengs nach Gottes Wort vnd verheiſ⸗ ſungen / das ſich das Meer muſte oͤffenen / flie⸗ hen vnd raum geben. Detts das Meer nicht gethan / ſo hetten die Felſen ſich muͤſſen auff ſpalten vnd raum geben / vnd den Pharaonem zwiſſchen ſich erklemmet vnd zerquetzſchet haben / wie ſie das Meer erſeuffte. Denn alle Creatur muſten ehe zu tauſent / tauſent mal zu nicht werden / ehe denn Gottes Wort ſolt feilen vnd triegen / wie ſeltzam es ſich auch anleſſt. Alſo iſt Joas Konig / durch vnd in Gottes Wort / Vnd ſitzt auff dem Stuel Dauid / fur
[printed signature: Q iij]