An dieſen vier Spruͤchen / Jacob / Danid / Haggei / Daniel / wollen wirs itzt laſſen gnug ſein / darinnen wir ſehen / wie eine ſchoͤne erbeit die Juͤden dieſẽ oo. iar in der Schrifft gethan haben vnd noch thun. Denn / wie ſie mit dieſen Spruͤchen vmbgehen / ſo thun ſie allen andern Spruͤchen / ſonderlich / die fur vns vnd vnſern Meſſia lauten / Die muͤſſen alle erlogen ſein / Sie aber ſinds / die nicht jrren noch feilen koͤn⸗ nen. Doch haben ſie die kunſt zu liegen nicht wol gelernt / Sie liegen zu grob vnd vnbehen⸗

de / das mans wol greiffen kan / wer ein wenig drauff acht haben wil.

Aber ein erſchrecklich Exempel Goͤttlichs thun iſt uns Chriſten damit furgebildet / wie S. Paulus ſagt / Rom. xi. Das wir Gott fuͤrch⸗ ten vnd ſein Wort / dieweil die zeit der Gnaden ſcheinet / ehren ſollen / das vns nicht auch ſo ſchendlich / oder noch erger geſchehe / wie wir bereit an / auch am Bapſtum ind Mahmet wol erfaren haben. Denn an den Juͤden mag man ſehen / wie gar leichtlich der Teufel ( wo man ein mal vom rechten verſtand der Schrifft fel⸗ let) die Ceut fuͤren kan / in ſolche blindheit vnd finſternis / die auch natuͤrliche vernunfft / vnd ſchier vnuernůͤnfftige thier / tappen vnd greiff⸗ en koͤnnen / Noch ſollens die nicht ſehen / ſon⸗ dern fur das rechte Liecht halten / die 8 ottes