than. Thun doch kein verfluchte Meiden in der gantzen Welt alſo / das ſie einen todten armen Man / der ſein recht fur ſeine Miſſethat erlidden hat / jmer fur vnd fur mehr verfolgen vnd leſtern ſolten. Wie komen denn dieſe aller Heiligſten / geſegneten Juͤden / darauff / das ſie viel erger thun / denn die verfluchten Heiden? Juuoraus weil ſie bekennen / Jeruſalem ſey nicht zerſtoͤret noch ſie gefangen / vmb der Suͤn den willen / das ſie JIheſum gecreutzigt haben / Denn ſie wollen recht vnd wol dran gehan⸗ delt / als die dem verfuͤrer ſein recht gethan / Vnd alſd jren Meſſia verdienet haben. Was kan der tode Man dazu / der nu ſein gericht hat ausgeſtanden / das wir Goijm ſo toll vnd toͤ⸗ richt ſind / vnd jnen fur Meſſia ehren; Warumb fechten ſie es nicht mit vns aus / vberzeugen vng vnſer torheit / vnd beweiſen jre hohe / him⸗ liſche Weisheit? Sind wir doch nie fur jnen geflohen / vnd ſtehen noch hie vnd bieten jrer heiligen Weisheit trotz / koͤnnen ſie was / das laſſt vns ſehen / Denn es ſtehet ſolchen groſſen Heiligen ſchendlich an / das ſie zu winckel krie⸗ chen / vnd im fin ſtern fluchen vnd ſchelten.
Nu wie ich anfieng zu fragen / Was hat der arme Iheſus gethan / den Heiligſten kin⸗ dern Iſrael / das ſie nicht auffhoͤren koͤnnen jm zufluchen nach ſeinem tod / damit er bezalt hat?
[printed signature: d ij]