auff den ſich der Spruch Jacob ſo fein reimet vnd zutrifft / als dieſer vnſer lieber Herr Ihe⸗ ſus iſt. Vnd mus doch einer gegeben ſein / von der zeit an / nach dem Scepter / oder der D. Geiſt muͤſte durch den heiligen Patriarchen Jacob gelogen / vnd Gott ſeiner verheiſſung vergeſſen haben. Das ſage der Teufel / vnd wer ein ver⸗ dampter Juͤde ſein wil.

Alſo reimet ſich auch der Spruch vom ewi gen Dauſe vnd Stuel Dauids / auff niemand / denn auff dieſen vnſern Meſſia / Iheſum von Nazareth / Denn nach den Koͤnigen aus dem ſtam Juda / ſint der zeit Herodis / iſt kein Son Dauids zu erdencken / der auff ſeinem Stuel geſeſſen ſey / vnd noch ſitze / ſeinen Stuel ewig zu erhalten / wie es doch ſein muſte / vnd noch ſein mus / weil es Gott mit einem Eide verheiſſen hatte. Aber da dieſer Son Dauids vom tode aufferſtanden war / fielen jm zu / viel / viel tauſent Kinder Iſrael / beide zu Jeruſalem vnd in aller Welt / namen jn an fur jren Koͤnig vnd Meſſia / als den rechten ſamen Abrahe vnd jres gebluͤ⸗ tes / Dieſe warens / vnd ſinds auch noch / das Haus / Koͤnigreich vnd Stuel Dauids / Denn ſie ſind die Nachkomen der Kinder Iſrael vnd ſamens Abrahe / vber welche Dauid ein Koͤ⸗ nig war. ö

Das ſie aber nu geſtorben vnd 118 ind /