ſchen aus den Juͤden / welchen ſie ſelbs / ſein ei⸗ gen Volck / gecreutzigt / verdampt / verflucht / verfolget hatten on auff hoͤren / fur den rechten Meſſia annamen / So viel vmb ſeinen willen thetten vnd lidden / alle abgoͤtterey verlieſſen / al⸗ lein / das ſie moͤchten ewiglich mit jm leben.

Vnd hat nu ſolchs bey Moo. jaren gewehret / ſo lange hat nie kein falſcher Gottesdienſt geſtan den / noch alle Welt ſo viel druͤber gelidden / oder ſo feſt dran gehalten. Vnd das wol der groͤſten zeichen eines iſt / das nie kein ander Gott ſolchen harten widerſtand hat aus geſtanden / als die⸗ Meſſia / wider welchen allein alle ander Goͤt⸗ ter vnd Voͤlcker getobet / Vnd vnter ſich ſelbs wol eines ſein kundten / wie mancherley vnd vn gleich ſie waren.

Wen dis ſeltzam wunder werck nicht be⸗ wegt / dem geſchicht recht / das er blind bleibe / oder ein verdampter Juͤde werde. Wir Chriſten ſehen / das dis werck ſtimmet mit dem Spruch Jacob / Gene. am xlix. capi. Die Voͤlcker werden (wenn der Scepter Juda gefallen iſt) dem Silo oder Meſſia gehorchen. Das werck ſtehet dafur augen / welchs dieſen Spruch erfuͤl let hat / das die Voͤlcker / das iſt / nicht allein die Juden / ſondern auch die Heiden / ſind zuſamen vnd eintrechtiglich dieſem Silo gehorſam / vnd einerley Volck / das iſt / Chriſten / worden. Man

kan keinen andern / geben noch erdencken / m jj auff