Amin Al-Husseini:
Grossmufti von Palästina

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verbunden, die zwar formell immer noch einen Bestandteil des Osmanischen Reiches bildete, aber innerhalb dieses Rahmens doch mit einem Schlage das arabische Element von dem türkischen sonderte.

Die unvermeidliche Folge dieses Vorganges war eine immer stärkere Hervorkehrung des arabischen Charakters der neuen staatlichen Einheit. Während Mohammed Ali noch sehr zögernd dieser Entwicklung folgte, zog Ibrahim, sein Stiefsohn und wahrscheinlicher Nachfolger, die letzten Konsequenzen aus den Tatsachen, die sich ungewollt und unvermittelt ergeben hatten. Ibrahim Pascha, der die Verwaltung Syriens unter sich hatte, wandelte sich aus freien Stücken zum Araber, vertrat — weit über den Vater hinausgehend — den Grundsatz einer fortschreitenden Enttürkisierung und Arabisierung des väterlichen Besitzstandes und machte sich schliesslich die Konzeption eines unter ägyptischer Führung stehenden grossarabischen Reiches zu eigen, dessen Herrscher die Würde des Khalifen in Anspruch nehmen durfte. Es war wohl der mutmassliche mit der Übernahme des Khalifats verbundene Machtzuwachs, der Mohammed Ali veranlasste, die Pläne Ibrahims in ernsthafte Erwägung zu ziehen.

So zeichnete sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts fast greifbar nah das Bild eines neuen islamischen Grossreiches ab, das berufen schien, die Erbschaft des Osmanischen Reiches anzutreten, eines Reiches, das von dem erneuerten und wirtschaftlich erstarkten Ägypten geführt und von den arabischen Angehörigen des bisherigen Osmanischen Reiches getragen wurde.

Das weitere Schicksal der Pläne Ibrahims bewies, dass die Zeit für die Schaffung eines arabischen Reiches, in

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that formally still formed part of the Ottoman Empire but within that framework suddenly separated the Arab element from the Turkish.

The inevitable consequence of this process was an ever stronger assertion of the Arab character of the new political unit. While Mohammed Ali still followed this development very hesitantly, Ibrahim, his stepson and probable successor, drew the final consequences from the facts that had arisen unintentionally and unexpectedly. Ibrahim Pasha, who had charge of the administration of Syria, chose to become an Arab, went far beyond his father in advancing the principle of the progressive de-Turkification and Arabization of his paternal possessions, and finally adopted the conception of a great Arab empire under Egyptian leadership whose ruler could claim the dignity of caliph. It was probably the increase in power presumed to accompany assumption of the caliphate that induced Mohammed Ali to consider Ibrahim’s plans seriously.

In the first half of the nineteenth century, then, the image of a new Islamic great empire emerged almost tangibly. It seemed called to take up the inheritance of the Ottoman Empire and would be led by a renewed and economically strengthened Egypt and sustained by the Arab subjects of the former Ottoman Empire.

The subsequent fate of Ibrahim’s plans proved that the time for creating an Arab empire, in