Amin Al-Husseini:
Grossmufti von Palästina

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Aufstieg Ägyptens angezogen wurden und sich vorübergehend oder dauernd in dieser neuen Hochburg des arabischen Lebens niederliessen.

Die Anfänge der arabischen Nationalbewegung, die ihre materielle Grundlage in der wirtschaftlichen Blüte Ägyptens fanden, warfen eine Reihe neuer Probleme auf, die für die Zukunft des Osmanischen Reiches von lebenswichtiger Bedeutung werden sollten. Eine besondere Schärfe erhielten diese Probleme durch die Tatsache, dass sich in der führenden nationalen Schicht des Reiches, unter den Türken, eine parallele Bewegung des Erwachens zu nationalem Selbstbewusstsein angebahnt hatte. Die Entstehung von Nationalstaaten, die für Europa so charakteristisch gewesen war, schien auch im islamischen Orient unvermeidlich geworden zu sein. Eine Fortsetzung dieser Entwicklung musste früher oder später den Rahmen des Osmanischen Reiches sprengen.

Es darf allerdings nicht übersehen werden, dass der islamische Grundcharakter dieses Reiches den Zeitpunkt des politischen Zusammenbruchs weit hinausschieben musste. Im gesamten Bereich des Osmanischen Reiches war der Islam die herrschende Religion und seiner Idee nach war damals wie ehedem das Osmanische ein „Islamisches Weltreich", nur unter dem historisch gegebenen Umstand, dass sich nunmehr die Türken der „Bürde" der Staatsführung unterzogen.

Es kann auch kaum behauptet werden, dass der einzelne Araber, nur weil er Araber war, unterdrückt worden wäre. Ihm stand der Zugang zu jedem Staatsamt offen, genau wie jedem anderen moslimischen Angehörigen des Reiches. Auch die arabische Sprache genoss, ohne Verwaltungssprache zu sein, als Sprache

English
translation

rise and settled temporarily or permanently in this new stronghold of Arab life.

The beginnings of the Arab national movement, which found their material foundation in Egypt’s economic prosperity, raised a number of new problems that were to become vital for the future of the Ottoman Empire. These problems became especially acute because a parallel movement toward national self-awareness had begun among the Turks, the empire’s leading national stratum. The emergence of nation-states, so characteristic of Europe, also seemed to have become inevitable in the Islamic Orient. A continuation of this development sooner or later had to burst the framework of the Ottoman Empire.

It must not be overlooked, however, that the empire’s Islamic character had to postpone the moment of political collapse far into the future. Throughout the Ottoman Empire, Islam was the ruling religion and, in terms of its idea, the Ottoman Empire was then, as before, an ‘Islamic world empire,’ under the historical circumstance that the Turks had now assumed the ‘burden’ of state leadership.

It can scarcely be claimed that an individual Arab was oppressed merely because he was an Arab. Access to every state office was open to him, just as it was to every other Muslim subject of the empire. The Arabic language too, although it was not the administrative language, enjoyed considerable prestige as the language