Welt — die Ägypter und Nordafrikaner mit eingeschlossen — tatsächlich die Rolle des künftig führenden Staatsvolkes des Islam an.
In diesem Zusammenhang kann nicht untersucht werden, welche politischen Folgen die innige Verbindung zwischen islamischer und nationalarabischer Bewegung haben dürften. Es handelt sich nur um die Feststellung, dass die arabische Erneuerungsbewegung einen ganz anderen Charakter aufweist als die türkische, und dass auch die anderen nationalen Gruppen der islamischen Welt keineswegs den Weg des türkischen Kemalismus gehen müssen. Der Panislamismus bewahrt auch heute noch, wenn auch in gänzlich veränderter Gestalt, seine Lebenskraft. Statt eines Mittels, die anderen islamischen Nationalitäten als Gefolgschaft der türkischen Führerschicht zu erhalten, ist er die weit ausstrahlende Kraft des im Arabertum erneuerten und wiedererstarkenden Islam geworden.
Es lässt sich nicht leugnen, dass sich das Schwergewicht dieser Bewegung aus den eigentlich arabischen Ländern nach Ägypten verlagert hat, dessen Azhar- Universität der Mittelpunkt sowohl der sprachlichen Erneuerung wie der religiösen Reinigung ist. Wenn auch Ägypten einen gewaltigen zeitlichen Vorsprung vor den übrigen arabischen Ländern besitzt und sie ausserdem durch seine Bevölkerungszahl und wirtschaftliche Kraft überragt, so soll mit dieser Feststellung nicht behauptet werden, dass die arabischen Länder dem ägyptischen Nachbarn nicht noch einmal die ihm augenblicklich zukommende Führerstellung streitig machen können.
Im Grunde ist diese Frage auch müssig. Man wird sich daran gewöhnen müssen, Ägypten und die arabischen