anderes Mitglied der bereits genannten Drusenfamilie, Rida Pascha Rikabi, ein osmanischer Gouverneur, der spätere Ministerpräsident des Königs Faissal in Damaskus und zeitweise auch des Emirs Abdullah in Transjordanien und der syrischen Regierung unter französischem Mandat, und Nuri Al-Said, der als einer der häufigsten Ministerpräsidenten des Irak zu einer Stütze der englischen Herrschaft werden sollte. Auch der spätere König Faissal wurde Mitglied dieses Geheimbundes. Ihm gehörte schliesslich auch der Offizier Ali Rida an, der bis zu seiner Hinrichtung durch die Türken der politische Führer Amin Al-Husseinis, des späteren Grossmufti von Jerusalem, war.
Im Jahre 1911 entstand in Paris, vorwiegend unter den arabischen Studenten an den französischen Hochschulen eine politische Vereinigung „Al-Arabiya al-Fatat" (Das Junge Arabien), die sich im Gegensatz zur Organisation Abdul Aziz Al-Masris aus Zivilpersonen zusammensetzte. Unter ihren Mitgliedern befand sich auch Auni Abdul Hadi aus Dschenin in Palästina, der spätere Rechtsanwalt und Mitkämpfer des Grossmufti.
Im folgenden Jahre bildete sich dann in Kairo die bedeutendste und umfassendste aller politischen Organisationen der Araber, die „Hizb Al-Lamarkaziya Al-Idariya Al-Uthmani" (Partei für die Dezentralisierung der osmanischen Verwaltung"). Sie entstand unter dem Einfluss des Senators Abdul Hamid Zahrawi.
Die „Partei für Dezentralisierung", der „Bund" und das „Junge Arabien" waren die drei führenden Organisationen der arabischen Bewegung. Obwohl es zwischen ihnen Schattierungen in der Auffassung gab, waren sie im Grunde nur Glieder ein und derselben Bewegung,