Amin Al-Husseini:
Grossmufti von Palästina

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sie befähigen musste, zur gegebenen Zeit auch die äussere Überlegenheit wieder herzustellen.

Wenig Grund lag für sie vor, an dem Wiederaufstieg des Islam und seiner Araber zu zweifeln.

Unter den vielfältigen Bewohnern Jerusalems waren die Araber das dauernde und sesshafte Element. Das palästinensische Land ringsum war von arabischen Bauern besiedelt, in der Stadt selber waren sie die Träger der beherrschenden Kultur. Die türkischen Verwaltungsbeamten, oft ihrer Herkunft nach ebenfalls Araber, kamen und gingen. Die bestimmenden Männer der Stadt waren die Ältesten der edelsten arabischen Familien, die seit Jahrhunderten hier ansässig waren.

Sie hielten auch die wichtigsten Ämter in der Hand, die Muftis, Kadis und Imame kamen aus ihren Reihen. Das grösste Ansehen besass die grosse und wohlhabende Sippe Al-Husseini, nach arabischem Brauch nicht nur eine vereinzelte Familie, sondern mit all ihren Sippenzweigen einen ganzen Stamm bildend und sich als zusammengehörig fühlend. Als Abkömmlinge Mohammeds, aus der Ehe seiner Tochter Fatima mit seinem Vetter Ali, gehörten sie, wie der ihren Namen vorgesetzte Titel Sayyid besagt, zu jenen Geschlechtern, die als besonders edel angesehen werden und ein natürliches Vorrecht auf alle religiösen Ämter besitzen.* Es gehörte zu den Gepflogenheiten dieser Familien, ständig einige ihrer Mitglieder die Religionswissenschaften studieren zu lassen, damit sie auch sachlich zur Übernahme dieser Ämter befähigt waren. In Jerusalem war es seit Jahrhunderten üblich geworden, das Amt des Grossmufti in die Hände eines Gliedes der Familie Al-Husseini zu geben. Seiner Natur nach ist dieses Amt

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would enable them, at the appointed time, to restore its outward superiority as well.

There was little reason for them to doubt the resurgence of Islam and its Arabs.

Among the diverse inhabitants of Jerusalem, the Arabs were the permanent and settled element. The land of Palestine around them was populated by Arab peasants; in the city itself they were the bearers of the dominant culture. The Turkish administrative officials, often Arabs by origin as well, came and went. The men who determined the city’s affairs were the elders of the noblest Arab families, which had been established there for centuries.

They also held the most important offices. The muftis, qadis, and imams came from their ranks. The greatest prestige belonged to the large and wealthy Al-Husseini clan, which, according to Arab custom, was not merely an isolated family but, with all its branches, formed an entire tribe and regarded itself as bound together. As descendants of Muhammad, through the marriage of his daughter Fatima to his cousin Ali, they belonged, as the title Sayyid placed before their name indicates, to those lineages regarded as especially noble and possessing a natural prerogative over all religious offices.* It was customary in these families to have several of their members continually study the religious sciences so that they would also be qualified in substance to assume these offices. In Jerusalem it had become customary for centuries to place the office of Grand Mufti in the hands of a member of the Al-Husseini family. By its nature, this office