der Religion rief er zu: „Das richtige Denken entsteht durch Mut. Es setzt einmal die Aufhebung aller Prinzipien aus blindem Autoritätsglauben voraus und ferner die Aufstellung eines Prinzips, das als Kriterium gilt, durch das allein jede Idee und jede Ansicht ihre Anerkennung erhält. Dadurch wird man ganz frei von der Sklaverei der anderen und wird nur Sklave der Wahrheit allein."
„Die einzige, immer fest bleibende Grundlage für die Einigung des ganzen Volkes ist das Vaterland; denn das ist unbestritten. Eine Nation, deren Glieder die Habsucht zerrissen hat, in der jeder einzelne sich nur um sich selbst kümmert, für sich lebt und das Wohl des Ganzen vernachlässigt, eine solche Nation besitzt kein Mittel, um dem Unterdrücker Widerstand zu leisten." Mit solchen Worten wandte sich Mohammed Abduh an die Ägypter, aber sie galten mit dem gleichen Recht für die Araber. Den Wankelmütigen antwortete er: „Manche von uns behaupten, dass wir gewohnt sind, die Unterdrückung auszuhalten, dass uns die Sklaverei vertraut ist, so dass wir niemals zu einer gemeinsamen Meinung kommen und den Weg der Freiheit nicht einschlagen können. Sie tun das, als ob sie keine Ahnung davon hätten, dass die Menschen des Westens auch gewohnt waren, solche Ungerechtigkeiten ertragen zu müssen. Sie waren sogar verschiedenen Arten von Sklaverei und Demütigungen unterworfen. Die Welt bestand dort aus zwei Parteien. Eine war die der unterdrückenden Herrscher, während die andere die der gehorsamen Untertanen war. Gab es in Frankreich vor unserer Epoche nicht verschiedene Gattungen von Sklaven, die sich für andere mit Ackerbau beschäftigt haben und die zu verkaufen waren? Hat