Von Transjordanien begibt sich Amin Al-Husseini zum Arabischen Nationalkongress, der während des Jahres 1920 in Damaskus erneut zusammentritt. Faissal ist bei seinen Verhandlungen in Europa gescheitert. Im Nationalkongress konzentriert sich noch einmal der entschlossene Wille, die eben errungene Freiheit zu erhalten. Amin Al-Husseini spielt auf diesem Kongress trotz seiner verhältnismässigen Jugend eine bedeutsame Rolle. Unter seinem Einfluss hat sich der Kongress auf seiner ersten Tagung ganz scharf für die Vereinigung aller Länder und gegen die zionistischen Bestrebungen ausgesprochen. Jetzt erklärt der Kongress feierlich die Unabhängigkeit Syriens, Palästina und den Libanon eingeschlossen, als eines souveränen Staates und wählt Faissal zum König einer konstitutionellen Monarchie. Gleichzeitig wählen irakische Vertreter einen Bruder Faissals zum König des Irak. Es ist ein letzter, heroischer Versuch, Europa vor vollendete Tatsachen zu stellen. Am 14. Juli überreicht Gouraud, der französische General, der die nordsyrische Küste besetzt hält, dem neuen König ein Ultimatum, das die Annahme des französischen Mandats und eine Reihe anderer Bedingungen enthielt, die das Ende des arabischen Staates bedeuteten. Nach Ablauf einer kurzen Frist marschieren die Franzosen auf Damaskus. Im Pass von Khan Maissalun wird der Widerstand eines kleinen Detachements der regulären Truppen Faissals und eine grössere Abteilung rasch hierhergeeilter Freiwilliger gebrochen. Damaskus wird besetzt, Faissal verlässt das Land und geht nach Europa.
Amin Al-Husseini ist während dieser Ereignisse an die Grenze Palästinas geeilt, um seine bewaffneten Bauern