die Palästinenser rechtzeitig gewarnt zu haben. Schon durch den von Ali Rida geleiteten arabischen Klub hatte Amin Al-Husseini eine lebhafte Propaganda gegen den Zionismus entfaltet. Er war auch der erste, der nach Beendigung des Krieges den Kampf gegen die drohende zionistische Gefahr wiederaufgenommen und klar auf die Bedeutung der jüdischen Landkäufe hingewiesen hatte. Die Zionisten versuchten dadurch, dass sie Geld ins Land brachten und auch verhältnismässig hohe Preise zahlten, Sympathien oder doch Duldung zu gewinnen.
Mit Geld, so glaubten sie, werde das ganze arabische Problem zu lösen sein.
In der Annahme, dass die „wilden Araber" doch nicht erfahren würden, was in Europa gespielt werde, sprach Chaim Weizmann, der Führer des zionistischen Judentums, am 27. Februar 1919 auf der Friedenskonferenz die Forderungen der Zionisten unverhohlen aus: „Unter einer jüdischen nationalen Heimstätte verstehen wir die Schaffung solcher Vorbedingungen in Palästina, durch die es ermöglicht wird, alljährlich 50.000 bis 60.000 Juden in dieses Land zu bringen und sie dort anzusiedeln, unsere Institutionen und Schulen zu entwickeln und schliesslich solche Bedingungen zu schaffen, dass Palästina genau so jüdisch wird, wie Amerika amerikanisch und England englisch ist.“
Amin Al-Husseini sorgte dafür, dass diese zionistischen Pläne in Palästina und der übrigen arabischen Welt genügend bekannt wurden. Es war von vornherein klar, dass weder die Engländer, noch die Amerikaner grundsätzlich etwas gegen diese zionistischen Wünsche einzuwenden hatten. Sie konnten nur zurückgeschlagen werden, wenn sich herausstellen sollte, dass die