Augen der Polizei und des Militärs die gesamte städtische Bevölkerung in Freischärler, und jedesmal, wenn man Freischärler gefasst zu haben glaubte, hatte man einen harmlosen Hausbesitzer oder Gemüsehändler erwischt. Die beiden Erschossenen hatten gegen englisches Geld einige Verstecke der Freiheitskämpfer verraten. Und Leute ihrer Art waren natürlich auch viel zu fein, um den Tarbusch abzulegen.
Die harte Faust der aufständischen Bauern und Hirten sorgte nicht nur für die Durchführung der Verordnung über die nationale Kopfbedeckung. Da kauft ein arabischer Kaufmann, der im Verdacht mangelnder nationaler Gesinnung steht, ahnungslos Briefmarken auf dem Postamt. Ein Unbekannter flüstert ihm zu, dass Freunde ihn sprechen wollten, er möge ihm folgen. Es ist nicht gut, sich zu weigern, wenn die Freunde rufen — der Kaufmann folgt daher dem fremden Boten bis in die Vorstädte und weiter. Als er einmal Miene macht, nach Hause umzukehren, belehrt ihn der Lauf eines Revolvers, dass es unzweckmässig ist, Einladungen der Freunde nicht zu beachten.
Endlich treffen die beiden auf einen berittenen Trupp, der den Kaufmann in seine Mitte nimmt und an einen der Lagerplätze der Aufständischen führt. Dort befinden sich schon mehr unsichere Kantonisten in Gewahrsam und erwarten das Kriegsgericht, das auch dem Kaufmann bevorsteht. Freispruch, Lösegeld oder Tod sind die drei Möglichkeiten, denen die Gefangenen entgegensehen.
Ein Beamter sitzt trübsinnig im Dunkel der Felsenhöhle, die als Gefängnis benutzt wird. Er hat wichtige Kenntnisse von amtlichen Vorgängen nicht rechtzeitig an die